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Kath. Sonntagsmessen im Fernsehen und Internet am Sonntag, 29.03.2020

Es gibt viele Möglichkeiten, um die Sonntagsmesse an TV-Geräten oder im Internet mitzufeiern. Wir haben Ihnen drei Möglichkeiten herausgesucht:

ATV 10:00 Uhr aus dem Regensburger Dom mit Bischof Voderholzer
BR 10:15 Uhr aus Sakramentskapelle des Münchner Liebfrauendoms mit Kardinal Reinhard Marx
www.ultrich-johannes.de 10:30 Uhr aus dem St. Peters Dom in Rom mit Papst Franziskus

 

Wenn Sie wollen, können Sie auch jeden Morgen die Frühmesse mit Papst Franziskus, die über Radio Vatikan im Internet ausgestrahlt wird, mitfeiern. Die Übertragung beginnt um 6:55 Uhr. Wir haben Ihnen dazu ein Fenster auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt.

Um die Papstmesse mitfeiern zu können, müssen Sie also nur auf unserer Homepage bei "Vatikan live" einen "Klick" auf dem Pfeil in Bildmitte machen. Wenn Sie das Fenster auf "Vollbild" vergrößern möchten, machen Sie bitte einen Klick mit der Maus im Symbol rechts unten:

An der gleichen Stelle können Sie auch das Bild wieder verkleinern.

 

Vatikan live

Infoblatt der Pfarreiengemeinschaft

Beten mit Papst und Bischof

Papst Franziskus ruft alle Christen weltweit für morgen, Mittwoch, dem 25. März 2020 zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf. Um 12 Uhr sollen alle Gläubigen einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten. Dazu sind am Mittwoch um 12 Uhr Mittag alle Kirchenglocken im Bistum läuten.

Bischof Rudolf ruft für den gleichen Tag dazu auf, in allen Pfarreien der Diözese Regensburg um 19:30 Uhr den freudenreichen Rosenkranz zu beten (Hochfest "Verkündigung des Herrn"). Auch dazu sind alle Kirchenglocken im Bistum zu läuten.

Am kommenden Freitag, dem 27. März 2020 leitet Papst Franziskus um 18 Uhr ein Gebet auf dem (menschenleeren) Vorplatz des Petersdoms. Der Heilige Vater wird sich in einer Ansprache an die Gläubigen wenden und dann das Allerheiligste Altarsakrament aussetzen, um abschließend den Segen "Urbi et orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) zu spenden. Auch dazu sind alle Kirchenglocken im Bistum zu läuten.



Jeden Tag um 17:00 Uhr läuten in Binabiburg die Glocken. Herr Pfarrer Kaspindalin feiert zu dieser Stunde die Eucharistie, stellvertretend für alle Menschen der Pfarrei. Das Gebetsanliegen gilt den Menschen in den Krisenregionen, allen Helfern/Innen, Pflegern/Innen und Ärzten/Innen, aber auch, dass die Corona-Krise in unserer Heimat und Weltweit bald zu Ende geht. Bitte nehmen Sie zu Hause Teil mit einem Gebet.




Kollekte für Misereor

In der aktuellen Corona-Krise besinnen sich viele Menschen in unserem Land auf den Wert des Zusammenhaltens und der Solidarität. Was wir im täglichen Miteinander erfahren, gilt weltweit: Mehr denn je sind die Menschen im Nahen Osten, in Venezuela, im Kongo und anderen Ländern auf unsere Solidarität angewiesen. zu den übergroßen Nöten und Leiden wie Krieg, Vertreibung und Flucht tritt nun die Sorge um die eigene Gesundheit in Zeiten der Pandemie hinzu.

Gemeinsam mit unseren Partnern stehen wir fest an der Seite der Menschen. Doch die Folgen des Corona-Virus treffen auch unsere Fastenaktion. Viele Gemeinden und



Gruppen haben Fastenessen, Solidaritätsläufe oder Coffee-Stop-Aktionen geplant, die nun ausfallen müssen. Ich weiß, wie viel Herzblut und Engagement in den Aktionen stecken und auch welch intensive Vorbereitung es braucht.

Die MISEREOR-Kollekte ist eine existentielle Säule unserer Arbeit. Da alle Gottesdienste abgesagt wurden, entfällt somit auch diese wichtige Sammelaktion. Dennoch geht die Arbeit in unseren Projekten weiter. Bitte helfen Sie uns dabei, die Kollekte dennoch zu einem guten Ergebnis für die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika zu führen.


Ihr

Primin Spiegel

(Hauptgeschäftsführer Misereor)




Bitte werfen Sie Ihr Misereor-Opfer im Briefkasten des Pfarramtes, in den Briefkasten in der Pfarrkirche in Aich, in den gekennzeichneten Opferstock in Frauensattling und den Opferstock am Schriftenstand in Treidlkofen.


Pfarrbrief

Aus gegebenem Anlass erscheint im April kein Pfarrbrief. Bitte achten Sie im April auf die Aushänge in den Schaukästen und den Bekanntmachungen in der Presse und der Homepage. Wir bitten um Ihr Verständnis.



Gottes Segen und Gesundheit wünscht

Werner Kaspindalin

Pfarreiengemeinschaft Binabiburg/Frauensattling, Aich und Treidlkofen

 

 

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Fastenaktion Misereor 2020

Liebe Schwestern und Brüder,

„Gib Frieden!“ – dieser Aufruf prägt die diesjährige Fastenaktion von Misereor. In Deutschland leben wir seit 75 Jahren im Frieden. Gott sei Dank! Doch Friede hat keinen unbegrenzten Garantieanspruch. Wir Menschen müssen ihn immer wieder erstreben, neu erringen und mit Leben füllen. Das gilt in Europa wie in der Welt.

Der Krieg in Syrien, der schon mehr als acht Jahre andauert, hat bereits 500.000 Menschen das Leben gekostet. Auf der Suche nach Sicherheit und Zuflucht haben mehr als 5,5 Millionen Syrer ihr Land verlassen, weitere 6,5 Millionen sind zu Vertriebenen im eigenen Land geworden.

Misereor hilft in Syrien und den umliegenden Ländern Not zu lindern und leistet wichtige Beiträge, ein friedliches Miteinander in dieser Region wieder aufzubauen. Dafür sind Bildung, gesundheitliche Basisdienste und psychosoziale Begleitung wichtig. Viele traumatisierte Menschen müssen ihre Gewalterfahrungen verarbeiten, um wieder Kraft für die Bewältigung ihres Alltags zu schöpfen und den Blick in die Zukunft richten zu können. Versöhnungsbereitschaft und Vertrauen sollen wieder wachsen.

„Gib Frieden!“ Dieses Leitwort ruft uns alle zum Handeln auf. Wir Bischöfe bitten Sie: Tragen Sie die Friedensbotschaft der Fastenaktion in Ihre Gemeinde! Unterstützen Sie die Opfer der Kriege mit Ihrem Gebet und die Friedensarbeit der Kirche mit einer großherzigen Spende.

Fulda, den 26.09.2019

Liebe Schwestern und Brüder!

Wegen der Corona-Krise ist die seit über 60 Jahren übliche Kollekte am 5. Fastensonntag für unser Hilfswerk Misereor in diesem Jahr nicht möglich. Wir Bischöfe bitten Sie, unserem Aufruf Beachtung zu schenken und Ihre Spende direkt auf das Konto von Misereor zu überweisen (Misereor, IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10; BIC: GENODED1PAX, Pax-Bank Aachen). Gegebenenfalls finden Sie in den Kirchen auch einen Opferstock mit der Aufschrift ‚Spenden für Misereor‘ oder kennzeichnen einen Briefumschlag mit ‚Spende für Misereor‘ bzw. verwenden die ausgeteilten Spendentüten, die Sie in einen Opferstock oder in den Briefkasten des Pfarramtes einwerfen können.

 

 

Hinweise für die nächste Zeit

Wie Sie wissen, finden momentan keine Gottesdienste statt. Was weder Krieg noch Nationalsozialismus geschafft haben: die Feier der Osternacht findet ohne Gläubige statt.

Leider ist es uns nicht möglich, den Sonntagsgottesdienst, den Pfr. Kaspindalin für die Pfarreiengemeinschaft in der Pfarrkirche in Binabiburg alleine feiern muss, im Internet zu übertragen.

Wenn Sie den Sonntagsgottesdienst dennoch mitfeiern möchten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zunächst können Sie dem oben stehenden Artikel entnehmen, wie Sie die hl. Messe im Dom zu Regensburg mit unserem Diözesanbischof am Fernseher oder im Internet mitfeiern können. Auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gibt es Angebote.

Eine weitere Alternative wäre "K-TV". Dieser Sender ist via Satellit empfangbar. Sie finden diesen Sender erfahrungsgemäß in der Senderliste Ihres Empfangsgerätes "weiter hinten".
Sollten Sie diesen Sender nicht in der Senderliste finden, raten wir an dieser Stelle jedoch davon ab, den automatischen Sendersuchlauf durchzuführen, weil ansonsten in der Regel die Reihenfolge der TV-Sender in Ihrer Senderliste durcheinander ist.
K-TV ist auch im Internet unter https://k-tv.org/live-stream empfangbar.

Sie können jedoch auch im Internet auf Radio Vatikan zurückgreifen.

Sollte dies alles nicht klappen, haben wir hier für Sie einen Hausgottesdienst als PDF-Datei zum Runterladen.

Bleiben Sie gesund!

 

 

4. SONNTAG DER FASTENZEIT

Sonntag, 22. März 2020

Erste Lesung (1 Sam 16,1b.6-7.10-13b)

Samuel salbte David zum König über Israel


1b




In jenen Tagen
   sprach der HERR zu Sámuel:
Fülle dein Horn mit Öl
   und mach dich auf den Weg!

Ich schicke dich zu dem Betlehemíter Ísai;
denn ich habe mir einen von seinen Söhnen
   als König ausersehen.

6
Als Sámuel den Éliab sah,
   dachte er: Gewiss steht nun vor dem HERRN sein Gesalbter.
7




Der HERR aber sagte zu Sámuel:
   Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt,
denn ich habe ihn verworfen;
Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht.
Der Mensch sieht, was vor den Augen ist,
   der HERR aber sieht das Herz.

10
So ließ Ísai sieben seiner Söhne vor Sámuel treten,
aber Sámuel sagte zu Ísai: Diese hat der HERR nicht erwählt.
11





Und er fragte Ísai: Sind das alle jungen Männer?
Er antwortete: Der jüngste fehlt noch,
aber der hütet gerade die Schafe.
Sámuel sagte zu Ísai:
   Schick jemand hin und lass ihn holen;
wir wollen uns nicht zum Mahl hinsetzen,
   bevor er hergekommen ist.
12



Ísai schickte also jemand hin und ließ ihn kommen.
David war rötlich,
hatte schöne Augen und eine schöne Gestalt.
Da sagte der HERR: Auf, salbe ihn!
Denn er ist es.

13a

Sámuel nahm das Horn mit dem Öl
   und salbte David mitten unter seinen Brüdern.
Und der Geist des HERRN war über David von diesem Tag an.


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net



Antwortpsalm (Ps 23 (22),1-3.4.5.6 (R: 1))

Kv Der HERR ist mein Hirt,
nichts wird mir fehlen. - Kv


1 Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen. /
2
Er lässt mich lagern auf grünen Auen *
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
3
Meine Lebenskraft bringt er zurück. *
Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen. - (Kv)

4


Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, *
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir, *
dein Stock und dein Stab, sie trösten mich. - (Kv)

5


Du deckst mir den Tisch *
vor den Augen meiner Feinde.
Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, *
übervoll ist mein Becher. - (Kv)

6


Ja, Güte und Huld *
werden mir folgen mein Leben lang
und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN *
für lange Zeiten. - Kv


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net



Zweite Lesung (Eph 5,8-14)

Steh auf von den Toten und Christus wird dein Licht sein


8

Schwestern und Brüder!
Einst wart ihr Finsternis,
   jetzt aber seid ihr Licht im Herrn.
Lebt als Kinder des Lichts!
9
Denn das Licht
   bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor.

10 Prüft, was dem Herrn gefällt,
11

und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis,
   die keine Frucht bringen,
deckt sie vielmehr auf!
12
Denn von dem, was sie heimlich tun,
   auch nur zu reden, ist schändlich.

13
Alles, was aufgedeckt ist,
   wird vom Licht erleuchtet.
14



Denn alles Erleuchtete ist Licht.
Deshalb heißt es:
   Wach auf, du Schläfer,
und steh auf von den Toten
und Christus wird dein Licht sein.


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net



Evangelium (Joh 9,1-41)

Der Blinde ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen


1
In jener Zeit
   sah Jesus unterwegs einen Mann,
   der seit seiner Geburt blind war.
2



Da fragten ihn seine Jünger:
   Rabbi, wer hat gesündigt?
Er selbst
   oder seine Eltern,
   sodass er blind geboren wurde?

3

Jesus antwortete:
   Weder er noch seine Eltern haben gesündigt,
sondern die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden.
4

Wir müssen, solange es Tag ist,
   die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat;
es kommt die Nacht, in der niemand mehr wirken kann.
5
Solange ich in der Welt bin,
   bin ich das Licht der Welt.

6

Als er dies gesagt hatte, spuckte er auf die Erde;
dann machte er mit dem Speichel einen Teig,
strich ihn dem Blinden auf die Augen
7



und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schilóach!
Das heißt übersetzt: der Gesandte.
Der Mann ging fort und wusch sich.
Und als er zurückkam,
   konnte er sehen.

8

Die Nachbarn
   und jene, die ihn früher als Bettler gesehen hatten,
   sagten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte?
9


Einige sagten: Er ist es.
Andere sagten: Nein, er sieht ihm nur ähnlich.
Er selbst aber sagte:
   Ich bin es.
10
Da fragten sie ihn:
   Wie sind deine Augen geöffnet worden?

11



Er antwortete: Der Mann, der Jesus heißt, machte einen Teig,
bestrich damit meine Augen
und sagte zu mir: Geh zum Schilóach und wasch dich!
Ich ging hin,
   wusch mich und konnte sehen.
12
Sie fragten ihn: Wo ist er?
Er sagte: Ich weiß es nicht.

13
Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war,
   zu den Pharisäern.
14
Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht
   und ihm die Augen geöffnet hatte.

15



Auch die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei.
Er antwortete ihnen:
   Er legte mir einen Teig auf die Augen
   und ich wusch mich
   und jetzt sehe ich.
16




Einige der Pharisäer sagten:
   Dieser Mensch ist nicht von Gott,
weil er den Sabbat nicht hält.
Andere aber sagten:
   Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun?
So entstand eine Spaltung unter ihnen.
17



Da fragten sie den Blinden noch einmal:
   Was sagst du selbst über ihn?
Er hat doch deine Augen geöffnet.
Der Mann sagte:
   Er ist ein Prophet.

18

Die Juden aber wollten nicht glauben,
   dass er blind gewesen und sehend geworden war.
Daher riefen sie die Eltern des von der Blindheit Geheilten
19

und fragten sie: Ist das euer Sohn,
   von dem ihr sagt, dass er blind geboren wurde?
Wie kommt es, dass er jetzt sieht?

20

Seine Eltern antworteten:
   Wir wissen, dass er unser Sohn ist
   und dass er blind geboren wurde.
21




Wie es kommt, dass er jetzt sieht,
   das wissen wir nicht.
Und wer seine Augen geöffnet hat,
   das wissen wir auch nicht.
Fragt doch ihn selbst,
er ist alt genug und kann selbst für sich sprechen!

22



Das sagten seine Eltern,
   weil sie sich vor den Juden fürchteten;
denn die Juden hatten schon beschlossen,
   jeden, der ihn als den Christus bekenne,
   aus der Synagoge auszustoßen.
23
Deswegen sagten seine Eltern: Er ist alt genug,
   fragt ihn selbst!

24


Da riefen die Pharisäer den Mann, der blind gewesen war,
   zum zweiten Mal
und sagten zu ihm: Gib Gott die Ehre!
Wir wissen, dass dieser Mensch ein Sünder ist.
25

Er antwortete: Ob er ein Sünder ist, weiß ich nicht.
Nur das eine weiß ich,
   dass ich blind war und jetzt sehe.

26
Sie fragten ihn: Was hat er mit dir gemacht?
Wie hat er deine Augen geöffnet?

27


Er antwortete ihnen: Ich habe es euch bereits gesagt,
aber ihr habt nicht gehört.
Warum wollt ihr es noch einmal hören?
Wollt etwa auch ihr seine Jünger werden?

28

Da beschimpften sie ihn:
Du bist ein Jünger dieses Menschen;
wir aber sind Jünger des Mose.
29
Wir wissen, dass zu Mose Gott gesprochen hat;
aber von dem da wissen wir nicht, woher er kommt.

30


Der Mensch antwortete ihnen:
   Darin liegt ja das Erstaunliche,
   dass ihr nicht wisst, woher er kommt;
dabei hat er doch meine Augen geöffnet.
31

Wir wissen, dass Gott Sünder nicht erhört;
wer aber Gott fürchtet und seinen Willen tut,
   den erhört er.
32
Noch nie hat man gehört,
   dass jemand die Augen eines Blindgeborenen geöffnet hat.
33
Wenn dieser nicht von Gott wäre,
   dann hätte er gewiss nichts ausrichten können.

34


Sie entgegneten ihm:
   Du bist ganz und gar in Sünden geboren
   und du willst uns belehren?
Und sie stießen ihn hinaus.

35

Jesus hörte, dass sie ihn hinausgestoßen hatten,
und als er ihn traf,
   sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn?

36
Da antwortete jener und sagte: Wer ist das, Herr,
damit ich an ihn glaube?

37
Jesus sagte zu ihm: Du hast ihn bereits gesehen;
er, der mit dir redet, ist es.

38
Er aber sagte: Ich glaube, Herr!
Und er warf sich vor ihm nieder.

39

Da sprach Jesus:
   Um zu richten, bin ich in diese Welt gekommen:
damit die nicht Sehenden sehen und die Sehenden blind werden.

40
Einige Pharisäer, die bei ihm waren, hörten dies.
Und sie fragten ihn: Sind etwa auch wir blind?

41


Jesus sagte zu ihnen:
   Wenn ihr blind wärt, hättet ihr keine Sünde.
Jetzt aber sagt ihr: Wir sehen.
Darum bleibt eure Sünde.


Mess-Lektionar 1982 ff. © 2018 staeko.net



"Ohne Plastik lebt's sich leichter!"

Bestseller-Autorin Nadine Schubert erzählte von ihrem Leben ohne Plastik

In Zusammenarbeit lud der Sachausschuss Erwachsenenbildung der beiden Pfarreiengemeinschaften Binabiburg/Aich und Bodenkirchen/Bonbruck, Nadine Schubert in den Spirklhof-Saal um von ihrem Leben ohne Plastik zu erzählen.

Schubert ist das Gesicht der Anti-Plastik-Bewegung. Die Journalistin war die erste, die das Problem Plastik in Deutschland zum Thema machte. Nach einem Fernsehbericht im Jahr 2013 sei ihr klar geworden, was die Menschheit der Natur und Tierwelt mit dem riesigen Plastikkonsum antue. Heute, zwei Bücher und sieben Jahre später, sind ihre Tipps gefragter denn je.

Die erste Umstellung im Hause Schubert war die von Tetrapaks und Plastikflaschen auf Getränkeflaschen aus Glas. Milch und Sahne kaufen die Schuberts ebenfalls nur noch in Glasbehältern und Wasser trinken sie grundsätzlich aus dem Hahn. Ihre Grundnahrungsmittel holen sie lose und unverpackt in einem nahe gelegenen Dorfladen. Backwaren im Stoffbeutel transportiert, spart Unmengen an Papiertüten. Käse und Wurst werden nicht mehr in Einwegverpackungen gekauft, sondern offen an der Theke, in von zu Hause mitgebrachten Dosen.

Die in beinahe allen Haushalten bereits vorhandenen Plastikbehälter empfiehlt Nadine Schubert jedoch nicht wegzuwerfen, sondern entsprechend ihrer Lebensdauer von bis zu 400 Jahren im Sinne der Nachhaltigkeit noch länger zu verwenden.

Ihr Wunsch nach Plastikvermeidung hat sie sich auch auf die Suche nach einem alternativen Umgang mit der Müllproblematik im Allgemeinen begeben lassen. Die Referentin plädierte dafür, Konsum, Verbrauch und vor allem auch das Wegwerfen radikal einzuschränken und viel mehr Dinge - von Handys über Stereoanlagen bis hin zu Flip-Flops - wieder zu reparieren statt diese einfach wegzuwerfen.


Im zweiten Teil des Vortrags gab die Autorin, wie auch in ihrem zweiten Buch "Noch besser leben ohne Plastik", zahlreiche Tipps und Anregungen, wie der nachweislich schädliche Kunststoff aus unser aller Leben zurückgedrängt werden kann. Der Fokus liegt dabei auf dem sogenannten Mikroplastik, das in vielen Produkten auftaucht, die wir täglich benutzen und deren Inhaltsstoffe wir ganz unbewusst über unsere Nahrung und den Wasserkreislauf wieder in uns aufnehmen. Ob in Lebensmittel, Duschgel, Putzmittel oder Kleidung, tagtäglich ist der Konsument mit Mikroplastik und weiteren unsichtbaren, gesundheitsschädlichen Stoffen konfrontiert.

Nadine Schubert fand, es sei höchste Zeit, sich davon zu befreien, und empfahl, im Kleinen mit Veränderungen zu beginnen. Frischkäse gebe es im Handel beispielsweise nur in Plastikverpackung. Doch könne man diesen aus Joghurt ganz leicht selbst herstellen. Auch durch kleine Veränderungen könne man schon viel bewirken.

Nadine Schubert hatte eine ganze Reihe an Empfehlungen auf Lager, die sofort und für jeden umsetzbar sind: Verzicht auf Coffee-to-go-Becher; Kauf von regionalem, saisonalem und vor allem unverpacktem Gemüse, Seife statt Flüssigseife, Nachfüllgrablichter in Gläschen statt der herkömmlichen Plastikvariante.

Die Autorin gab noch Tipps, Tricks und Rezepte zum Selbermachen. Man könne Waschmittel, Putzmittel, Kosmetik oder auch Pflegeprodukte problemlos zuhause mit kostengünstigen oder in der Natur vorkommenden Produkten herstellen.

Ein Blick in die Menge der am Thema Interessierten sowie zahlreiche Fragen aus dem Publikum gegen Ende des Vortrags zeigte, dass viele interessierte Bürger aus der näheren und weiteren Umgebung in den voll besetzten Spirklhof-Saal gekommen waren.

Die Vorträge und Veranstaltungen 2020

Veranstalter: Pfarrgemeinderat Binabiburg/Frauensattling - Aich - Treidlkofen, Sachausschuss Erwachsenenbildung

 

Samstag, 29.02.2020, 19:30 Uhr, Spirklhof, Rothenwörth

Vortrag mit Nadine Schubert „Plastikfasten – aber wie?“

Verantwortungsbewusst Zukunft gestalten. Hilfreiche Tipps von der Bestsellerautorin Nadine Schubert, um dem Plastikalltag besser zu entkommen.

Eintritt: freiwillige Spende

Veranstalter: PGR Binabiburg-Aich und PGR Bodenkirchen/Bonbruck, Sachausschuss Erwachsenenbildung


Donnerstag, 02.04.2020, 19:30 Uhr, Pfarrheim Aich

Filmabend mit dem Dokumentationsfilm „Unser Bayern“ von Joseph Vilsmaier

Der Filmemacher Joseph Vilsmaier wurde berühmt als Kameramann und Regisseur von modernen Heimatfilmen wie "Herbstmilch" und "Rama dama".

Für seinen Film hat der Regisseur sich gemeinsam mit einem Helikopter-Piloten, einem Spezialisten für Luftaufnahmen, auf eine Reise durch Bayern gemacht. Im Gepäck: eine 500.000 Euro teure Kamera aus den USA, an den Helikopter montiert, mit der Vilsmaier die gesamte Schönheit des Freistaats in atemberaubenden Luftaufnahmen eingefangen hat.

Die Reise durch Bayern führt den Filmemacher durch die schönsten Städte des Landes, die wildromantischen Landschaften des Bayerischen Waldes und die malerischen oberbayerischen Seen bis hin ins Hochgebirge.

Dabei lernt das Publikum das Weltkulturerbe Bamberg von seiner schönsten Seite ebenso kennen wie München, Nürnberg, Regensburg und Würzburg. Atmosphärische Aufnahmen zeigen den Tegernsee, den Königssee mit St. Bartholomä, den Eibsee, das Isartal und die Donau. 

Land, Leute und Brauchtum werden in dem Dokumentarfilm ebenfalls porträtiert und die Geschichte der Region, ihre Traditionen und Brauchtümer erzählt.

Zu den Höhepunkten des Dokumentarfilms zählen Aufnahmen von Schloss Neuschwanstein im Rundflug aus nächster Nähe, Bilder der europäischen Notlandebahn für das Spaceshuttle, der Einzug der Wiesnwirte beim Oktoberfest und vieles mehr.

Dauer: ca. 1 ½ h

Eintritt: freiwillige Spende

Veranstalter: PGR Binabiburg-Aich, Sachausschuss Erwachsenenbildung


Freitag, 09.10.2020, 19:30 Uhr, Pizzeria „Italia“ Binabiburg

Vorglühen mal anders“

Nähere Informationen folgen in Kürze.

 

www.jahreskrippen.de (Bistum Regensburg)

Die Videoserie "Katholisch für Anfänger"...

… sollte eigentlich "Katholisch (nicht nur) für Anfänger" heißen. Denn manche Begriffe in der katholischen Kirche sind auch praktizierenden Katholiken nicht immer ganz klar.

Wenn Sie hier klicken, landen Sie auf der entsprechenden Seite von unserer Quelle "katholisch.de". Hier finden Sie kurze Zeichentrickfilme, die humorvoll für junge und erfahrene Katholiken viele Begriffe erklären.

Wir bedanken uns bei katholisch.de für diese großartige Unterstützung.

 

 

Tagessegen

Wir dürfen auf unserer Homepage den Tagessegen mit Pfr. Heinz-Jürgen Förg aus dem Bistum Mainz veröffentlichen. In einer kurzen zweiminütigen Predigt zum Tagesevangelium erhalten Sie täglich einen neuen geistlichen Impuls:

 

 

Kinderchor sucht Sängerinnen und Sänger

Bild: Sarah Frank
In: Pfarrbriefservice.de

-Du singst gerne

-bist gerne unter Freunden

-möchtest Gottesdienste mitgestalten



Dann komm dienstags zu uns!

17:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Pfarrheim Binabiburg



Wir freuen uns auf Dich!





Kontakt:Christine Gschwandtner 08741/948484

 

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Liturgischer Kalender (Homepage Bistum Regensburg)

Hier erhalten Sie direkt Zugriff auf die Homepage unseres Bistums